ELFBAR ELFX Pro Classic Edition im Test: Mein abschliessendes Fazit
Die ELFBAR ELFX Pro Classic Edition hat mich beim ersten Ausprobieren angesprochen. Das Design gefällt mir, und die einstellbare Leistung bietet mehr Spielraum als beim normalen ELFX. Nach meinem Alltagstest fällt die Entscheidung für Ohmvapers trotzdem anders aus: Wir nehmen die ELFX Pro nicht ins Sortiment auf. Mich haben das Dampfgefühl und die Geschmackswiedergabe mit dem getesteten Pod insgesamt weniger überzeugt als die Caliburn-Geräte, die ich regelmässig nutze.
Transparenz zum Test: Ein Lieferant hat Ohmvapers das Testgerät zur Verfügung gestellt. Die folgenden Eindrücke stammen aus meiner persönlichen Nutzung; sie sind keine Labormessung. Ich beschreibe, was ich am Gerät erlebt habe. Die Entscheidung für das Sortiment trifft Ohmvapers. Die verlinkten Caliburn-Geräte und GPP Pods führen zu Produkten in unserem Shop.

Was ich getestet habe
Der Test begann am 4. August 2026. Im ersten ELFX-Pro-Praxistest habe ich meine Beobachtungen bis zu einem Stand von 664 Zügen dokumentiert. Im Mittelpunkt stand der 0,8-Ohm-Dual-Mesh-Pod mit 2 ml Füllvolumen. Als bekanntes Referenzliquid diente zunächst das nikotinfreie Just Juice Mints Green Mint. Überwiegend nutzte ich den Eco-Modus mit 17 W; den Turbo-Modus testete ich bei 22 W. Später habe ich denselben Pod mit weiteren Liquids befüllt. Die Caliburn-Geräte kenne ich ebenfalls aus meinem Alltag. Das ist ein Praxisvergleich aus meiner Nutzung, kein standardisierter Test mit identischen Messbedingungen.
Was mir an der ELFX Pro gefallen hat
Der erste Eindruck war wirklich gut. Das Gerät sieht für mich gelungen aus und fühlte sich beim ersten Kennenlernen interessant an. Auch die regelbare Leistung ist ein echter praktischer Pluspunkt: Beim 0,8-Ohm-Pod konnte ich selbst ausprobieren, welche Einstellung mir eher liegt. Auf dem Farbdisplay waren Modus, Leistung und Akkustand direkt zu sehen.
Gerade weil ich zuvor auch das normale ELFX getestet hatte, wusste ich diese zusätzliche Einstellmöglichkeit zu schätzen. Die ELFX Pro ist für mich das vielseitigere der beiden Geräte. Mein späteres Fazit bedeutet also nicht, dass am Gerät alles schlecht wäre. Es geht darum, ob mich das gesamte System im täglichen Gebrauch überzeugt.
Warum mich der getestete Pod geschmacklich nicht ganz erreicht hat
Mit Green Mint war der erste Geschmackseindruck deutlich, für mich aber zu stark von der Kühlung geprägt. Die eigentliche Minznote trat in den Hintergrund. Im Turbo-Modus bei 22 W nahm ich die Kühle noch stärker wahr. Nach ungefähr 100 Zügen wirkte der Geschmack im Eco-Modus ausgewogener und für mich angenehmer. Diese Verbesserung gehört fairerweise zum Test dazu.
Über die weitere Nutzung blieb mein Eindruck dennoch: Der 0,8-Ohm-Pod traf meine Vorlieben beim Geschmack und Dampfgefühl nicht ganz. Für mich zählt nicht nur, wie intensiv ein Liquid schmeckt, sondern auch, ob ich seine einzelnen Noten gut wiedererkenne und gerne weiterdampfe. Bei einem bekannten Liquid kann ich solche Unterschiede aus eigener Erfahrung besser einordnen. Mit dem ELFX-Pro-Pod fehlte mir etwas von der feineren Aromendarstellung, die ich von meinen bevorzugten Setups kenne.
Bei mehreren Liquidwechseln im selben Testpod waren für mich ausserdem noch leichte Noten früherer Füllungen wahrnehmbar. Später bemerkte ich einen schwachen, leicht verbrauchten Hintergrundgeschmack. Ob das vom Pod selbst, den vorherigen Liquids oder dem Wechsel zwischen ihnen kam, konnte ich nicht eindeutig feststellen. Ich leite daraus weder eine feste Pod-Lebensdauer noch einen technischen Mangel ab. Meine Bewertung bezieht sich vor allem auf den getesteten 0,8-Ohm-Pod und mein persönliches Nutzungsprofil, nicht auf jede ELFX-Pod-Variante.

Wie ich den Akku einordne
Auch beim Akku hatte ich im Alltag mit den Caliburn-Geräten den angenehmeren Gesamteindruck. Ich möchte dabei präzise bleiben: Im ersten Testbericht habe ich bei der ELFX Pro nur einen Teil einer Akkuladung dokumentiert. Nach einer Vollladung lagen zwischen 100 % Anzeige und dem beobachteten Stand von 50 % insgesamt 379 Züge. Weil die Prozentanzeige stufenweise fällt und kein vollständiger Entladezyklus gemessen wurde, rechne ich daraus keine Gesamtzahl an Zügen pro Ladung hoch.
Meine Entscheidung ist deshalb keine Behauptung, die Caliburn liefere unter gleichen Bedingungen eine bestimmte Prozentzahl mehr Laufzeit. Bei meinem persönlichen Gebrauch war ich mit ihrem Akku und dem Dampfgefühl insgesamt zufriedener.
Weshalb wir die Caliburn-G5-Reihe aufgenommen haben
Bei der Sortimentsentscheidung hat für mich das Zusammenspiel von Gerät und Pod den Ausschlag gegeben. Ich empfinde das Dampfgefühl der Caliburn als angenehmer, und die verfügbaren Uwell Caliburn GPP Alpha Pods bieten mehrere Varianten: 0,4, 0,6, 0,9 und 1,2 Ohm. Das gibt uns bei der Beratung mehr Möglichkeiten, auf unterschiedliche Wünsche beim Zugverhalten einzugehen. Welcher Widerstand passt, hängt vom Gerät, Liquid und persönlichen Geschmack ab.
Deshalb führen wir die Caliburn G5, die Caliburn G5 KOKO und die Caliburn G5 Lite SE. Das ist unsere Auswahl für das Sortiment und mein persönliches Fazit aus der Nutzung – kein allgemeingültiger Beweis, dass eines dieser Geräte für jeden Dampfer besser sein muss.

Mein Fazit und unsere Sortimentsentscheidung
Die ELFX Pro Classic Edition hat mich mit ihrem Design neugierig gemacht. Die Leistungseinstellung und das Display sind sinnvolle Funktionen, und der Geschmack wurde mit dem getesteten Pod nach den ersten Zügen ausgewogener. Über den Alltag hinweg reichte das Gesamtpaket für mich dennoch nicht aus, um das Gerät für Ohmvapers ins Sortiment aufzunehmen. Besonders die Geschmackswiedergabe, mein Dampfgefühl und meine Erfahrung mit dem Akku haben die Entscheidung geprägt.
Ein bekannter Markenname weckt Interesse. Zu unserer Aufgabe gehört es auch, weniger bekannte Alternativen zu zeigen, wenn wir von ihnen überzeugt sind. Bei der Caliburn-G5-Reihe kann ich die Geräte und die verschiedenen Pod-Varianten aus meiner eigenen Nutzung besser empfehlen und erklären. Andere können die ELFX Pro anders erleben; genau deshalb ist dieses Fazit eine persönliche Praxiserfahrung und keine pauschale Abwertung des Geräts.
Im August-Rückblick stellen wir die drei Caliburn-G5-Modelle, die passenden GPP Pods und die CE Good Liquids näher vor. Dort geht es darum, für wen die einzelnen Geräte interessant sein könnten.
Der Beitrag richtet sich an Erwachsene. Die getesteten Geräte und Pods enthalten selbst kein Liquid oder Nikotin; nikotinhaltige Liquids können abhängig machen.